Naikan auf der Brunnihütte in der Schweiz

Ich freue mich sehr, dass ich zu Gast auf der Brunnihütte in der Schweiz (Nähe Engelberg) sein werde! Wer Naikan in den Bergen - Natur pur - bei mir üben möchte: die Naikan-Woche in der Brunnihütte ist dafür ideal.

Mehr Information über die Naikan-Methode: Was ist Naikan?


Naikanwoche: So-Sa 17.-23. März 2019

Start: Sonntag, 17. März 2019 um 16:00 Uhr mit einer gemeinsamen Naikan-Einführung bei Tee/Kaffee (Frühere Anreise ab 10:00 Uhr möglich!)
Ende: Samstag, 23. März 2019 um ca. 11:00 Uhr (Nach einer gemeinsamen Schlussrunde wandern wir zusammen ca. 50 Minuten von der Brunnihütte zur Bergstation Ristis, wo uns ein Sammeltaxi zum Bahnhof nach Engelberg bringt.)
Kostenbeitrag: CHF 1.100,- (inkl. Unterkunft & Verpflegung) ... Frühbucherrabatt -10%: Bei Buchung bis 17. Januar 2019 reduziert sich der Kostenbeitrag um 10% - es gilt der Frühbuchertarif: CHF 990,-
Anmeldeschluss: 17. Februar 2019

Naikan-Leitung: Gesamtleitung: Johanna Schuh, Co-Leitung: Walter Graber
Teilnehmerzahl: min. 2, max. 7
Unterbringung: Jede/r Naikan-Teilnehmer/in ist für die gesamte Woche in einem Einzelzimmer untergebracht (Mehrbettzimmer werden als Einzelzimmer genutzt). Das Einzelzimmer ist Rückzugsort für die Naikan-Übung und Wohnraum für die gesamte Naikan-Woche.
Ablauf: Beginn: Einführung mit allen Teilnehmern, Ablauf und Setting von Naikan werden vorgestellt. Naikan-Übung: Nach der gemeinsamen Einführung bis zum Ende des Naikan-Seminars gibt es Einzelarbeit, man zieht sich auf den Übungsplatz zurück und wird etwa alle 60 bis 90 Minuten von der Naikan-Leiter/in besucht für ein Naikan-Einzelgespräch. Kein Kontakt zur Außenwelt. Für Verpflegung wird gesorgt. Ende: gemeinsames Abschluss-Gespräch.


    Information und Anmeldung: Bitte nutzen Sie unten stehendes Kontaktformular


Die Brunnihütte

Wydenstrasse 55, 6390 Engelberg, Schweiz, Tel: +41 41 637 37 32

Brunnihütte im Winter

Brunnihütte im Sommer

www.brunnihuette.ch

Einfach natur pur: Die Brunnihütte ist in den Schweizer Bergen gelegen und befindet sich auf 1860 m auf der Sonnenseite von Engelberg. Die Hütte ist ganzjährig zugänglich - sie ist entweder zu Fuß oder mit der Sesselbahn erreichbar. Beachten Sie, dass Sie warme Winterkleidung, winterfestes Schuhwerk und Rucksack (kein Koffer!) benötigen.
Einfach leben: In der Ruhe der Berge bietet die Brunnihütte eine einfache Herberge - kein Luxus und doch alles da, was man braucht. Das hauseigene Restaurant sorgt für die Verpflegung, wir Naikan-Begleiter/innen sind auch Zimmerservice und bringen die Mahlzeiten zu Ihnen. Für das Naikan wird jedes Zimmer als Einzelzimmer genutzt. Gemeinschaftsnutzung von Bad und WC. Bitte bringen Sie warme Kleidung mit!
Anreise: Mit dem Zug nach Engelberg (über Luzern), dann von Engelberg nach Ristis (mit der Brunnibahn Luftseilbahn) und dann von Ristis weiter zur Brunnihütte mit dem Brunnibahn Sessellift. Details zur Anreise erfahren Sie bei der Anmeldung.

Brunnihütte im Winter

Kontaktformular Naikan Schweiz 17.-23. März 2019
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Was mich beim Naikan-Seminar erwartet

Ich komme im Naikan Zentrum an. Ich werde freundlich begrüßt, wir treffen uns später zu einer gemeinsamen Naikan-Einführung bei Tee und Kaffee. Bevor es losgeht kann ich die anderen Naikan-Teilnehmer ein wenig kennenlernen. Gut, dass man sich ein wenig "beschnuppern" kann, denn während des Naikan-Seminars nehme ich mit den anderen keinen Kontakt auf.

In der Einführung erklärt uns die Naikan-Leiterin: Wie läuft es ab? Was habe ich beim Naikan eigentlich zu tun?

Dabei erfahre ich, dass ich die meiste Zeit auf meinem Übungsplatz verbringen werde. Ich kann dort sitzen, liegen, stehen, es gibt also keine vorgeschriebene Haltung. Sitzen wird empfohlen, weil es für die Konzentration besser ist. Ich werde gebeten mich leise zu verhalten, denn es sind andere Naikan-Übende nebenan. Jeder soll möglichst ungestört Naikan üben können.

Damit ich mich ganz auf meine Innenschau einlassen kann und die anderen Übenden nicht störe halte ich mich während der Naikan-Übung an folgende Vereinbarungen: kein Lesen, kein Radiohören, kein Fernsehen, kein Handy, keine Kontaktaufnahme mit Personen außerhalb des Naikans, untereinander Schweigen. Darüber hinaus gibt es im Naikan keine Vorschriften, sondern lediglich Empfehlungen. Es gibt zum Beispiel die Empfehlung, möglichst viel Zeit auf dem Übungsplatz zu verbringen, weil dies Schutz und bessere Konzentrationsfähigkeit gewährleistet. Ich kann jedoch jederzeit meinen Übungsplatz verlassen, sei es, um ein wenig an die frische Luft zu gehen oder Tee zu trinken oder eine Zigarette zu rauchen.

Essen und Trinken: Es stehen während des Naikan-Seminars immer Getränke und Obst bereit, die ich mir jederzeit nehmen kann. Frühstück, Mittag- und Abendessen bringen die Naikan-Leiter/innen auf einem Tablett zu meinen Übungsplatz. Rundum versorgt also.

Los geht es mit der Naikan-Innenschau.

Ich beziehe meinen Übungsplatz im Naikan-Einzelzimmer, der mir während des Naikan-Seminars Rückzug und Schutz bieten wird. Dort wird mich niemand stören, nur die Naikan-Leiterin wird regelmäßig zu mir kommen, um ein Naikan-Einzelgespräch zu führen.

Ich beginne mit dem Naikan, so wie es mir in der Einführung erklärt wurde.
Die Naikan-Übung beginnt mit der Betrachtung der Mutter oder jener Person, die die Mutterrolle übernommen hatte. Ich versuche mich also an die ersten Lebensjahre (als ich 0-6 Jahre alt war) zu erinnern, forsche nach Erinnerungen im Zusammenhang mit meiner Mutter und ordne diese Erinnerungen den 3 Naikan-Fragen zu.

1. Was hat diese Person in diesem Zeitabschnitt für mich gemacht?
2. Was habe ich in diesem Zeitabschnitt für diese Person gemacht?
3. Welche Schwierigkeiten habe ich dieser Person in dieser Zeit verursacht?

Nach 60 bis 90 Minuten, in denen ich Erinnerungen freigeschaufelt habe, kommt die Naikan-Leiterin zu einem Naikan-Einzelgespräch. Ich berichte ihr ein paar konkrete Situationen, die ich jeweils zu den drei Naikan-Fragen bezüglich meiner Mutter in der Vorschulzeit erinnert habe. Die Naikan-Leiterin bedankt sich, wir vereinbaren wie es im Naikan weitergeht, und schon bin ich wieder mit meinen Erinnerungen und mit mir selbst beschäftigt. Das Naikan-Gespräch hat etwa 5 bis 10 Minuten gedauert.

Als nächsten Abschnitt betrachte ich meine Mutter in der Volksschulzeit, als ich 6-10 Jahre alt war. Ich betrachte konkrete Ereignisse, an die ich mich erinnern kann. Naikan-Gespräch, Naikan-Üben, Naikan-Gespräch ... Zeitabschnitt für Zeitabschnitt strukturiere ich die Erinnerungen vom Anfang bis zur Jetztzeit oder bis zum Zeitpunkt, als die zu betrachtende Person aus meinem Leben verschwunden ist.

So geht es weiter: Nach Mutter kommt Vater, Geschwister, Großeltern, Partner, Freunde, Kollegen, Themen... Welche Personen und Themen ich bearbeite hängt von meiner Lebensgeschichte und meiner jetzigen Lebenssituation ab.

Am Ende des Naikan-Seminars tauche ich langsam wieder aus der Stille und dem Schweigen auf. Es gibt ein gemeinsames Schlussgespräch mit allen Naikan-Teilnehmern. Wir können über unsere Erfahrungen während der Woche sprechen. Und die Naikan-Leiterin gibt uns noch zahlreiche Ratschläge und Tipps für den Alltag mit nach Hause.

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