Was ist Insightvoice Stimmtraining?

Im Stimmunterricht lege ich großen Wert auf Wahrnehmungs­schulung, selbstverständlich gibt es Übungen und Technik für Körper und Stimme.

Es geht um die Vermittlung von Grundlagen­wissen:

    Wie entsteht Klangraum?
    Wo werden Klang und Ton in Körper und Bewusstsein gebildet?
    Welche Körperachsen und Verbindungen tragen die Stimme?

Gleichzeitig gibt es für jeden Menschen ganz individuelle Zugänge zur Stimme, die wir gemeinsam erforschen.

Immer wieder werde ich gefragt, ob mein Stimmtraining mit Naikan in Verbindung steht. Die Antwort ist, dass Naikan meine Art des Stimmtrainings beeinflusst, weil ich die Verbindung von Innen und Außen betone. Es singt zwar der Körper, aber unsere Innenwelt muss ebenfalls geschult und eingesetzt werden.

Häufig geht es darum, unangenehme Vorerfahrungen rund ums Singen zu überwinden, oder sich mehr zu trauen – auf die eine oder andere Weise kommt man immer mit seinen eigenen Mustern und Gewohnheiten in Berührung. Was sich hier als besonders hilfreich erweist ist ein verständnisvoller und humorvoller Umgang.

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Die Geschichte vom öööööh

Im Einzelunterricht suche ich immer wieder nach Ton­sequenzen, die genau in dem Moment für genau diesen Menschen passen. Ich überlegte also wieder mal, und während ich überlegte sagte ich “öööhh” ... Tja, und sofort hat die Gesangschülerin das “öööhh” übernommen und es als Stimm­übung genutzt.

Die Situationskomik wiederum hat zur nächsten Übung geführt: Wir haben uns gebogen vor Lachen - und damit eine der effektivsten Übungen zum Bauchmuskeltraining praktiziert.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wie man beim Singen KEINEN Spaß haben kann. Sicher, es braucht eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Stimme, denn schließlich will man sie ja steuern und bewusst einsetzen können. Ausschließlich über Spielerei kann man das nicht erreichen. Doch ich finde, wenn man mit der eigenen Stimme (und dem eigenen Körper und über­haupt mit sich selbst) befreundet sein will, dann braucht es eine gute Portion Humor.

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Unmittelbare Erfahrung

Ich: "Sing den Ton wirklich hinaus, mit Entschlossenheit. Nicht: Ich weiß nicht so recht, soll ich wirklich, oder nicht ..."
Sie: "Kannst du Gedanken lesen?"

Diese Frage in einer Einzelstunde Stimmtraining kam halb scherzhaft, halb besorgt. Nein, keine Sorge, ich kann nicht Gedanken lesen. Ich höre die Ton-Qualität und ich sehe die Körper­sprache und kann erahnen, welche Absichten, Gedanken und Gefühle dahinter stehen und diesen Ton tragen. Das ist ja das Faszinierende an Stimme und Gesang: Man kann alles unmittelbar hörbar machen. Theoretisch ist das ja ganz klar. Auch, dass die anderen - die Profis - das können.

Indem ich als Stimmtrainerin Feedback gebe, machen die Menschen diese Erfahrung unmittelbar und ganz bewusst: Ihre eigene Stimme drückt tatsächlich etwas aus! Auf Basis dieser bewussten Erfahrung kann man lernen, das, was man ausdrücken möchte, ganz bewusst zu steuern. Jeder kann das!

Die einzige Voraussetzung ist: Interesse. Nur, wer es interessant und faszinierend findet, diese Bereiche zu erforschen, kann lernen, neue Klangqualitäten wahrzunehmen und einzusetzen.

Was beim Stimmtraining ganz besonders motivierend wirkt: Es gibt sofort ein Erfolgserlebnis. Unzählige Male höre ich ein erstauntes: "Das bin wirklich ich? Unglaublich, dass so ein Ton aus mir raus kommt!"

Lasst Euch von den eigenen Klängen bezaubern!


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